Presseberichte

Lebensqualität alter Menschen im Niddertal gesichert

23.12.2011 - ORTENBERG: Ortenberger Sozialstation in Feierstunde mit Qualitätsmanagement-Zertifikat ausgezeichnet - Urkunden sollen Ehrenplatz bekommen

(hwo). Nicht nur die Leiterin der Ortenberger Sozialstation, Sieglinde Buchhaupt-Gussmann, ist stolz und zufrieden über die Urkunde, die nun in den Räumen der Station ihren Ehrenplatz hat, sondern auch alle, die bei der Übergabe dabei waren, sind es. Ortenbergs Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring und ihr Kollege Stefan Betz aus Gedern, der Geschäftsführer der Station Rudi Steiper und natürlich die Pflegekräfte hatten sich zu einer kleinen Feierstunde eingefunden, um vom Leiter der „GüteZert GmbH“ in Wiesbaden, Bernd Kaiser, ein Qualitätsmanagement-Zertifikat in Empfang zu nehmen.

Die Ortenberger Sozialstation hat auf diese Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001 zusammen mit dem Sozialen Dienst Bruchköbel und der Sozialstation Mittlere Wetterau hingearbeitet. Das Erreichen der vorgegebenen Ziele, das Einhalten der gesetzlichen Anforderungen, die umfassenden Pflegedokumentationen sowie die effektiven und konsequenten Arbeits- und Pflegeabläufe und noch vieles mehr wurden von dem externen Zertifizierungsunternehmen überprüft. Dazu gehörte natürlich auch die Bewertung der Praxis. Kontrolliert wurden hier unter anderem die Einhaltung der Hygienevorschriften und die Pflegestandards, Patienten und Angehörigen wurden befragt.

In allen Bereichen hat die Sozialstation Ortenberg nicht nur bestanden, sondern sehr gut abgeschnitten. Nötig war dazu eine intensive Mitarbeit aller 23 Pflegekräfte der Station, allen voran die Leiterin und Silke Drescher, die zur Qualitätsmanagement-Beauftragten ausgebildet wurde. „Das Wort Qualität beinhaltet auch Qual“, so Bürgermeisterin Pfeiffer-Pantring bei ihrer Ansprache in der Sozialstation. Immerhin musste dieser Prozess der ständigen Verbesserungen neben der täglichen Arbeit bewältigt werden. Sie betonte, dass alle hervorragend mitgezogen hätten und nur so das große Ziel erreicht werden konnte. Denn mit dieser Qualifizierung sei der Bestand der Sozialstation, die kompetente Pflege der kranken und alten Menschen und damit ein Stück Lebensqualität im Oberen Niddertal gesichert.

Bernd Kaiser überreichte anschließend gleich drei identische Urkunden, damit sie in der Stadtverwaltung und der Station verwahrt werden und ausgehängt werden können. Die Zertifizierung der Sozialstation sei hoch verdient, ein Ziel sei erreicht, das aber immer wieder überprüft werde. Der Qualitätsstandard hauptsächlich zum Wohle der Patienten sei nur zu halten oder sogar zu verbessern, wenn das Personal ständig weitergebildet, neue Gesetze und Vorschriften eingehalten und dies auch regelmäßig kontrolliert werde. Diese Überprüfungen werden in einem jährlichen Abstand auch von der GüteZert GmbH erfolgen. Eine rote Rose für alle Mitarbeiterinnen und einen Dank für ihren Einsatz gab es auch noch von Bürgermeister Stefan Betz, ehe alle Beteiligten den gemeinschaftlichen Erfolg noch ein wenig feierten.



Qualitätssprung 2011

von Andrea Kaphingst

so lautete das Motto der drei Sozialstationen, die am 05. Oktober für ihre Mitarbeiter und die Führungskräfte im Hotel Dolce in Bad Nauheim eine Fortbildung zum Thema Qualitätsmanagement (QM) initiierten. Die drei unabhängigen Sozialstationen „Soziale Dienste Bruchköbel, Sozialstation Mittlere Wetterau und die Sozialstation Oberes Niddertal“ haben ein gemeinsames QM eingeführt um die Qualität in ihren Sozialstationen in den Mittelpunkt zu stellen.

Daraus folgt letztendlich im November die Zertifizierung der einzelnen Dienste. Die Bürgermeisterin Frau Ulrike Pfeiffer-Pantring aus Ortenberg und der Bürgermeister Herr Bertin Bischofsberger aus Reichelsheim und die Geschäftsführer Herr Rudi Steiper aus Ortenberg, sowie Herr Horst Wenisch aus Reichelsheim wurden ebenso nach Bad Nauheim eingeladen, um in diesem Rahmen das QM kennen zu lernen.

Die Qualitätsbeauftragten der einzelnen Stationen; Frau Andrea Kaphingst, Frau Brigitte Franssen, Frau Silke Drescher und Frau Petra Caspari stellten ihren Weg zum QM vor und präsentierten gemeinsam das Ergebnis ihrer Arbeit.
Des Weiteren haben sie ein Training für ihre Mitarbeiter zu diesem Thema gestaltet. Damit die Veranstaltung ein unvergesslicher Tag für alle Beteiligten wurde, engagierten sie zwei Trainer. Diese gestalteten eine nüchterne und sachliche Bestandsaufnahme des IST-Zustandes der Mitarbeiter der Teams und ein ebenso nüchternes und sachliches Arbeiten an der Optimierung der künftigen Zusammenarbeit. Mit den Trainern Sandra Masemann und Barbara Messer haben sie einen neuen gemeinsamen Ansatz eines ganzheitlichen, lustvollen Lernens mit allen Sinnen kennen gelernt. Die beiden Trainer bauen spielerische Vorgehensweisen in Ihre Trainings ein. „Unternehmenstheater“ und Storytelling“ sind nur zwei Methoden aus dem schier unerschöpflichen Repertoire der beiden.

Damit gelang es ihnen die Mitarbeiter zu eigenen Aktivitäten zu bewegen und ihnen vor allem auf eine etwas andere, aber gerade deshalb sehr wirkungsvolle Art den Spiegel vorzuhalten.

Mit ihren Methoden haben Sandra Masemann und Barbara Messer die schwierige Aufgabe gelöst, den Führungskräften und Mitarbeitern eine andere, unkonventionelle Sichtweise auf die eigene Arbeit zu geben.

Gemeinsam wurde auf diese Weise ein Veränderungsprozess in Gang gebracht, der nicht nur aus dem Erkennen bisheriger „Fehler“ und Versäumnisse resultierte, sondern der darüber hinaus auch mit einem selbstkritischen Augenzwinkern und mit sehr viel Spaß und Energie verbunden war.

Damit war diese Firmenveranstaltung ein Glanzpunkt für alle Beteiligten, und neben vielen berechtigten Lachern immer auch mit einer Prise Selbsterkenntnis verbunden.


Publiziert am: Montag, 20. September 2010 (8381 mal gelesen)
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